Grafik Instagram Account

Instagram ist bei vielen Unternehmen schon längst etabliert und fixer Bestandteil im Marketing. Jedoch gibt es noch jede Menge unausgeschöpftes Potential – oft sind Unternehmen nur auf Facebook vertreten und nutzen nicht die vielfältigen Möglichkeiten der Social Media Plattform Instagram.

Wer noch zweifelt – hier ein paar Tipps, wie man auf Instagram erfolgreich sein kann. 

Wer ist die Zielgruppe & was ist das Ziel?

Nachdem ein Unternehmensaccount erstellt und die Biografie mit den wichtigsten Daten befüllt wurde, kommt es zur Recherche: Wer ist die Zielgruppe? Was möchten diese sehen? Und: Was ist eigentlich das Ziel? Sollen nur die Followeranzahl erhöht oder der Traffic auf der Website und schlussendlich ein Produkt oder eine Dienstleistung verkauft werden? 

Danach sollte man die Konkurrenz analysieren. Was machen (erfolgreiche) Accounts in der gleichen Nische? Wie oft postet die Konkurrenz? Welche Zielgruppenansprache verwenden sie und was ist der Stil? Welche Hashtags soll man anwenden. (Side-Step: Nicht mehr die maximale Anzahl der Hashtags von 30 nehmen, derzeit sind 8-15 ausreichend. Dies ändert sich aber auch oft.) 

Es geht um die richtige Zielgruppenansprache und den passenden Content: Welche Bilder gepostet werden und wie die Caption geschrieben werden soll. Man erreicht nicht jeden mit der gleichen Ansprache – aber man sollte die richtigen erreichen, die dann auch mit dem Account interagieren.  

Interaktion ist auch hier das Stichwort – davon im nächsten Tipp mehr: 

Keep your Engagement-Rate high

Instagram lebt – klar von Bildern und Stories – aber noch mehr von Interaktion und Engagement. Die Engagement-Rate ist DIE KPI in der bunten Welt der 1000 (naja da geben wir noch ein paar Nullen dazu ;)) Bildern. Dass sich der Instagram Algorithmus stetig ändert, ist klar. Wo früher noch alles chronologisch angezeigt wurde, muss man jetzt schon mehr tun, als nur zu posten. Instagram zeigt den Usern nur mehr die Beiträge, welche sie für diese Person auch relevant finden. Wenn ein User mehr mit einem Account interagiert, wird der Account als relevant eingestuft und die Beiträge werden auch angezeigt. Wird gar nicht interagiert, wird auch viel weniger angezeigt. So simple… oder doch nicht? Engagement verlangt eine wichtige Ressource: Zeit. Achja: und kommentieren und DMs schreiben was das Zeug hält – trotzdem aber individuell und bitte nicht nur drei Herz-Emojis unter jedem Post.

Die wichtigsten Tipps:

  • Alle Features nutzen und User mit einbinden (Umfrage erstellen, Fragestickers, Quiz etc.)
  • Leute lieben es, ihre Meinung abzugeben – deshalb: Nachfragen, z.B. welches Produktdesign sie besser finden, oder welches Produkt ihnen besser schmeckt.
  • Auf Nachrichten antworten (gerne auch neue Follower begrüßen)
  • Bei jedem Kommentar unter dem Post bedanken
  • Bei anderen Accounts kommentieren (nein – es herrscht kein Konkurrenzdenken; es ist eine Social Plattform und so ist man auch überall sichtbar ;))
  • Bei den Followern bedanken, dass sie bei Umfragen in der Story mitmachen 

Content is King

(und dass Interkation die Königin ist, haben wir schon gehört)

Für Tipp Nummer 3 – drei Wörter: Educational, entertaining & personal. Darunter gehören Tutorials, DIY, Erklärungen, lustige Trends, Blick hinter die Kulissen geben und so viel mehr… auf alle Fälle immer einen Mehrwert geben. Was ist das Besondere am Unternehmen? Welche MitarbeiterInnen arbeiten hier und was sind deren Aufgaben? Wie werden die Produkte hergestellt? Wie können die Produkte die Probleme der Follower lösen und wieder: Mehrwert geben. Quer und kreativ denken ist dabei wichtig.  
Instagram ist überfüllt mit Beiträgen, Produktvideos und Reels. Man muss deshalb herausstechen und den Pain Point der Nutzer treffen und dann DIE Lösung zeigen.

Und jetzt? Unbedingt auf Reels setzen.

Gerade jetzt sind Reels das A & O, um Reichweite (manchmal echt massive Reichweite) zu bekommen. Auch kleine Accounts mit nur ein paar hundert Followern bekommen mit dem richtigen Reel eine Reichweite von mehreren zehntausend. Bei Reels ist es wichtig, aktuelle Trends zu erkennen und diese auch mitzumachen. Nicht umsonst sieht man, wenn man durch die Reels scrollt, sehr oft die gleiche Thematik mit demselben Sound. Und: Reels müssen nicht perfekt sein und nicht stundenlange Arbeit. Einfach nur trendy, unterhaltsam und authentisch. Dann noch normale Beiträge posten und Stories machen (die bestenfalls zur Interkation mittels Umfragen etc. aufrufen).

Authentisch & konstant sein

Als Einzelunternehmen oder auch als großes Unternehmen: Immer wieder das Gesicht hinter der Marke zeigen. Als Chef sprechen oder immer wieder einen anderen Mitarbeiter in den Stories zu Wort kommen lassen, Bilder vom Unternehmen und Emotionen zeigen. Und konstant bleiben. Nicht alle zwei, drei Wochen posten und hier mal eine Story und da mal ein Reel. Bestenfalls ist es natürlich, täglich sichtbar zu sein. Oft geht es aber nicht aufgrund von Zeit- oder Ressourcen-Mangel. Aber dann wirklich alle zwei, drei Tage konstant posten, kommentieren, interagieren und überall sichtbar sein und schon steigt die Followeranzahl immer weiter nach oben.

Planen & testen

Was sehr oft vernachlässigt wird, weil „ach, wir kriegen das schon so hin!“, ist ein Redaktionsplan: Was wird wann gepostet. Denn so kann man optimal vorproduzieren und die Ressourcen einteilen.  

Mit Testen meinen wir einfach, dass verschiedene Formate und Veröffentlichungszeiten ausprobiert werden – in den Insights und vom Engagement merkt man sehr schnell, was gut funktioniert und was nicht. 

 

Es gibt mittlerweile so viele Social Media Plattformen. Neben den wichtigsten Facebook und Instagram gibt es auch noch TikTok, Snapchat und mehr. Den Überblick zu behalten und die perfekte Strategie auf das eigene Unternehmen abgestimmt zu haben, ist oftmals schwierig. Aber! Wir kennen uns aus und wissen, welche Branche wo aktiv sein sollte.  

Wir helfen bei der Strategieentwicklung, geben Tipps und beraten bei der Umsetzung.