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Adwords erweiterte Textanzeigen – ein Upgrade schafft Platz

Google avanciert mit seinem Upgrade auf erweiterte Adwords Textanzeigen.

Die Stunde der Wahrheit schlug am 31. Januar 2017 – das Datum, an welchem Google innerhalb seiner Online-Werbeplattform Adwords endgültig von den ursprünglichen Standard Textanzeigen auf erweiterte Textanzeigen umgestellt hat. Und man sehe und staune, denn 15 Jahre hatte der Suchmaschinen-Riese Google sein Format für Textanzeigen nicht geändert. Doch weshalb diese Anpassung? Bevor wir über die Auswirkungen des Upgrades sprechen, schauen wir uns an, was man unter Textanzeigen versteht und wie es zu dieser Umstellung kam…

Google setzt auf ETAs

Durch die Erstellung von Textanzeigen mittels Google Adwords können Nutzer Suchmaschinenwerbung generieren. Diese erscheinen dann ober- oder unterhalb der Google-Suchergebnisliste. Schon zu Beginn des Jahres 2016 diskutierte das Netz über das von Google angekündigte Roll Out der sogenannten Expanded Text Ads (zu dt. erweiterte Textanzeigen), kurz ETAs. Ein neues Format der Adwords Textanzeigen. Nach und nach konnte man beobachten wie Expanded Text Ads innerhalb einzelner Adwords-Konten freigeschalten und getestet wurden. Mit Juli 2016 war es dann soweit und ETAs wurden weltweit in sämtliche Adwords-Konten integriert. Zwar werden „alte“, aktive Standardanzeigen parallel noch geschalten, können aber laut Google seit dem 31. Januar 2017 nicht mehr bearbeitet werden. Auch die Erstell- Funktion von standartisierten Textanzeigen ist mit diesem Datum erloschen.

Und warum nun das Ganze? Wir sind mehr und mehr mobil und das weiß Google wie kein Anderer. Der Schwerpunkt liegt mittlerweile auf der mobilen Suche, was laut Google der Hauptgrund war den Fokus für Adwords Anzeigen auf Mobilgeräte zu verlagern. Somit wurde die Optik der Suchergebnisse am Desktop der von Smartphones angeglichen.

Erweiterte Textanzeigen – das ist neu

Wie schon erwähnt sah das Format der Standard Textanzeigen wie folgt aus:

  • Eine Überschrift mit 25 Zeichen
  • Eine erste Textzeile mit 35 Zeichen
  • Eine zweite Textzeile mit 35 Zeichen
  • Die angezeigte URL mit ebenfalls 35 Zeichen

Nun, was hat sich geändert…

ZWEI ANZEIGENTITEL

ETAs bestehen aus zwei Anzeigentiteln, welche jeweils 30 Zeichen beinhalten können. Dabei sind beide Titel zu sehen und durch einen Gedankenstrick getrennt. Innerhalb der Darstellung auf Mobilgeräten kann es hierbei, je nach Länge des zweiten Titels, zu einem Umbruch kommen.

LÄNGERE BESCHREIBUNG

Hierbei raucht der Kopf sämtlicher Advertiser (Werbetreibender) und Marketers zukünftig vielleicht etwas weniger. Denn auch für die Beschreibung wurde mit 80

Zeichen mehr Platz eingeräumt.

DOMAIN WIRD ZUR ANGEZEIGTEN URL

Die angezeigte URL der Ziel-Webseite kann nun deutlich länger sein. Grund hierfür ist die automatische Anzeige der Domain. Möchten wir beispielsweise auf die Seite www.pixelpoint.at/leistungen/online-marketing/ verlinken, wird für die Anzeige lediglich die Domain www.pixelpoint.at angezeigt. Außerdem haben Sie folgende Möglichkeit…

UMSTELLUNG AUF PFADE

Die angezeigte URL kann um zwei Pfadfelder mit jeweils 15 Zeichen ergänzt werden. Damit kann der zu erwartende Inhalt der Webseite näher beschrieben werden.

Ein Beispiel:

Lautet die Ziel-URL www.pixelpoint.at/leistungen/online-marketing/suchmaschinenoptimierung/ könnten wir als Pfade „OnlineMarketing“ und „SEO“ eingeben. Somit wird die URL in der Anzeige wie folgt angezeigt: www.pixelpoint.at/OnlineMarketing/SEO

Summa summarum – mehr Gestaltungsspielraum

Also fassen wir zusammen: das Release brachte sowohl mehr Gestaltungsspielraum für Informationen aufgrund eines fast doppelt so großen Anzeigenformates als auch eine Erhöhung der klickbaren Fläche durch mehr Zeichen. Google ermöglicht zudem das Erstellen von drei bis fünf Anzeigen pro Anzeigengruppe. Nutzer müssen sich also

nicht mehr die Mühe machen bestehende Anzeigen zu optimieren, sondern können mehrere Ads gleichzeitig analysieren und testen. Und wie steht es um zukünftige Klickraten (CTR)? Erste Ergebnisse im Netz bestätigten bereits, dass diese mittels ETAs bereits um einiges höher ausgefallen sind.

FÜR MOBILE ENDGERÄTE OPTIMIERT

Die Anzeigen sind im Zuge des Upgrades auch für Mobilgeräte optimiert worden, wie Smartphones oder Tablets. Nutzer müssen beim Erstellen und Bearbeiten von erweiterten Textanzeigen nicht mehr die Einstellung Mobilgeräte auswählen. Grund hierfür ist eine automatische Generierung einer Vorschau sowohl im Desktop- als auch im mobilen Format.

Übrigens, wussten Sie schon?

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